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Verlagsangebot:
Heidnisches Jahrbuch 2007
EUR 28,80
Broschiert - Verlag Daniel Junker
412 Seiten, 70 s/w-Abbildungen, DIN A5
ISBN-13: 978-3-938432-06-8
Kurzbeschreibung
Renè Gründer untersucht die Rezeption germanischgläubigen Neuheidentums im Deutschland der Gegenwart. Angesichts der offiziellen Anerkennung unterschiedlicher Asatrugruppen als Religionsgemeinschaften in einigen skandinavischen Ländern untersucht er die Rolle der alternativen Religionsform im gegenwärtigen Deutschland. In seinem Beitrag stellt er die These auf, „daß die Konstruktion des „Neuheidentums“ im Sinne einer Projektionsfolie für gesellschaftlich als deviant angesehene Überzeugungssysteme in Religion (Antichristentum), Wissenschaft (Irrationalismus) und Politik (Rechtsextremismus) fungiert.“ Ob er seine These aufgrund der von ihm gelieferten Argumente belegen kann, das soll jeder Leser für sich entscheiden.
Der bereits aus dem ersten Jahrbuch bekannte Altgermanist Kurt Oertel beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem Problem der Quellenkunde im Neuheidentum. Unter dem Titel “Denn es steht geschrieben…” zeigt Kurt Oertel die Probleme auf, die innerhalb der heidnischen Szene beim rezipieren von Quellen bestehen.
Aufgrund des Mangels an vollständigen und neuen Übersetzungen verlassen sie sich auf fehlerhafte Übersetzungen mit anschließend problematischen Interpretationen, was zu Problemen bei der Interpretation führt. Peter Hilterhaus untersucht Die Þórsdrápa des Eilífr Gu rúnarson, die im späten 10. Jahrhundert in Norwegen entstanden ist. Es gibt viele mythologische Dichtungen zum germanischen Donnergott Thor, diese Skaldendichtung jedoch berichtet von einem höchst interessanten Abenteuer.
Nachdem Thomas Lückewerth uns im vergangenen Jahrbuch den Mythenmaler und Tempelkünstler Hermann Hendrich in Erinnerung gerufen hat, stellt er in diesem Jahr den Findlingspark von Henzendorf im Schlaubetal vor. Daß es Runensteine in Brandenburg gibt, die allesamt jüngeren Datums sind, davon weiß kaum jemand etwas. Im Park werden germanische, keltische und hethitische Findlinge von verschiedenen Künstlern ausgestellt - ein Parkbesuch der sich lohnt. Ein schönes Beispiel für heidnische Kultur in heutiger Zeit.
Hans Stucken führte für uns ein Interview mit Dr. Robert Wallis, dem Co-Autoren des „Galdrbok“ unter dem Motto Galdr, Runen und ein neuer Lebenszauber. Dr. Wallis ist Associate Professor an der Richmond Universität in London und bekennender Heide. Sein Werdegang ist ein gutes Beispiel dafür, daß es sowohl möglich ist, praktizierender Heide zu sein und trotzdem eine erfolgreiche akademische Laufbahn einzuschlagen. Allein die Tatsache, daß wir darauf gesondert hinweisen müssen, ist ein Skandal und zeigt, daß es hier noch eine deutliche Schieflage innerhalb der akademischen Welt gibt. Schließlich gibt es ja auch eine Reihe ausgezeichneter Theologen, die zufälligerweise auch noch Christen sind.
Ulrike Kahrs beschäftigt sich in ihrem Beitrag “Die weißen, reinen Mari” mit den traditionellen Glaubensvorstellungen der Mari, dem letzten heidnischen Volk in Europa, das im mittleren Wolgagebiet – in der Republik Myrij l – beheimatet ist. Bis heute praktizieren sie ihre alten Bräuchen und ihre Jahreskreisfeste. Kernstück ihres Glaubens ist eine ausgeprägte Ahnenverehrung. Christliche Missionare aus Finnland bemühen sich gerade diese Menschen in den Schoß der Kirche zurückzuführen.
Mit den Traditionen zum Perchtenkult hat sich Thomas Lückewerth beschäftigt. Die Nacht der Frau Percht ist heute weitestgehend eine Touristenattraktion in den alpinen Regionen, und „offiziell schreibt man das Perchtentreiben dem Katholizismus zu“, doch „was haben zottelige lärmende Wesen, furchterregende gehörnte Gestalten, die schnabeltragende Frau Percht und ihr Erscheinen zur Wintersonnenwende mit dem Katholizismus zu tun?“ fragt sich der Autor mit Recht.
Mit abgeschlagenen, sprechenden und grünen Köpfen beschäftigt sich der Autor und Künstler Voenix in seinem Beitrag Schädelkult. Der Artikel ist nicht so blutrünstig wie der Titel vermuten läßt, sondern widmet sich ganz sachlich Kopf-Kultvorstellungen verschiedener Epochen und Kulturen. Daß der Kopf und seine Bedeutung ein wichtiger Bestandteil in den Glaubensvorstellungen vieler Kulturen war, das wird hier deutlich dargelegt. Exklusiv für dieses Jahrbuch hat Voenix das Bild Vainamoinen gemalt, für das wir ihm herzlich danken.
Reinhard Falter geht in seinem Beitrag “Die Interpretation der antiken Mysterien” der Frage nach, wie wichtig die Verortung in einer naturreligiösen Glaubensvorstellung ist. Dabei zeigt er die Grenze und Unterschiede zwischen einer Erfahrungsreligion und esoterischen Feldern wie Mystik, Magie und Gnosis auf. Ein provozierender, teilweise verstörender Beitrag, der aber wichtige Fragen aufwirft.
Unter dem Titel Das Kleinod Odrörir untersucht Baal Müller Stefan Georges „Lieder vom Wote“. Daß das Gedicht „Das Wort“ in einem „Geflecht mythologischer Beziehungen“ steht und dabei auf den runenkundigen Dichter und Totengott Odin verweist, wird von ihm ausführlich geschildert. Daß auch andere Mitglieder des Münchner Kosmiker Kreises sich mit dem nordischen Gott befaßt haben, darauf geht Müller in seinem Beitrag auch ein.
Einen ganz besonderen Schatz hat Kurt Oertel für uns ausgegraben, das bis dato unveröffentlichte Gedicht “Die Stimmen im Tempel zu Karnak” seines Großonkels Willy Oertel. Der Maler, Schriftsteller und Kabarettist gehörte dem Bohemien-Milieu an und war Mitglied des heidnischen Künstlerkreis Schwabings, in dem auch Stefan George Mitglied war. Wir danken an dieser Stelle Kurt Oertel für die zur Verfügungstellung des Typoskript aus dem Familiennachlaß
Die Beschäftigung mit dem Neuheidentum bedeutet in Deutschland auch immer eine Auseinandersetzung mit völkischen und rechtsextremen Strömungen. Unser Autor Christian Brüning setzt sich in seinem Beitrag Völkische Esoterik und germanisches Heidentum intensiv mit völkisch-religiösen Traditionssträngen auseinander und vergleicht diese mit dem polytheistischen Ansatz von heute. Ein wichtiger Beitrag, der klar herausarbeitet wo die Wurzeln heutiger Heiden nicht liegen
Den Abschluß dieses Buches bildet neben einem Autorenwettbewerb des Verlages wieder ein umfassender über 40seitiger Rezensionsteil für Bücher und CDs, Autoreninfos, Termine 2007 und Kontaktadressen.
Heidnisches Jahrbuch 2006
EUR 26,80
Broschiert - Verlag Daniel Junker
356 Seiten, DIN A5
ISBN: 3-938432-02-0
ISBN-13: 978-3-938432-02-0
Kurzbeschreibung
Das Jahrbuch 2006 setzt sich aus den folgenden Beiträgen zusammen:
Dr. phil. Baal Müller unternimmt in seinem Beitrag den Versuch einer
Definition des Begriffs Neo-Paganismus, also das sogenannte Neu-Heidentum.
Dabei greift er nicht nur souverän auf alte Quellen zurück, sondern er läßt auch
Autoren aus der neuheidnischen Szene zu Wort kommen und kommt dabei zu
einem sehr interessanten Ergebnis.
Der Altgermanist Kurt Oertel erzählt uns die „seltsame, großartige und
(wie jede gute germanische Heldensage) tragische Geschichte Arbogasts“.
Der heute zum Großteil in Vergessenheit geratene Held Arbogast war in der
Völkerwanderungszeit in Ereignisse verwickelt, die heute nur noch Spezialisten
bekannt sind und durch den Autor wieder in die Gegenwart geholt wurden.
Der Biograph und Autor Hans-Jürgen Lange beschreibt in seinem Beitrag
den Wunderglauben im Heidentum und in der alten Kirche. Er startet seine
Reise in der Antike, die noch voller Wunder war und in der sich die Götter nur
jenen offenbarten, die sie riefen, und beendet sie mit der Frage, ob Wunder in
einer Welt ohne Menschen überhaupt möglich sein können.
Reinhard Falter schreibt unter dem Titel Die Götter der Erfahrungsreligion
wieder verstehen über die seiner Meinung nach notwendige „Erneuerung der
religiösen Substanz“, den „Rückgang auf den Grund des Religiösen“ und
stellt fest, daß Religion „nicht auf Glauben im Sinn von Für-wahr-halten von
Behauptungen über die Welt, sondern auf Erfahrung einer Wirklichkeit, die
freilich niemals ‚wertfrei’ ist und zu der ja gesagt werden muß“ beruht.
Im Beitrag von Fritz Steinbock, unter dem Titel Die Freiheit eines
Heidenmenschen, wird die Leitidee des freien Heidentums im Odinic Rite Deutschland (ORD) vorgestellt. Die Betrachtung des Begriffs der Freiheit aus
dieser Perspektive ist natürlich subjektiv und nur eine von vielen, stellt aber
einen interessanten Ansatz dar.
Zieh mit den Wölfen – Krieger in der Vergangenheit und Gegenwart lautet
das Thema von Alex Jahnke und ist eine historische, wie auch persönliche
Betrachtung eines Begriffs. Seine These ist, daß der Krieger-Archetyp aus
Asatru nicht wegzudenken ist und deshalb allgegenwärtig sein muß, da die
Religion fest in einer kriegerischen Stammesgesellschaft verwurzelt ist. Dabei
geht er auch der Frage nach, wie das Prinzip des Kriegers heute überhaupt gelebt
werden kann.
Der Maler, Autor und Mythenkenner Voenix untersucht in seinem Artikel
Grottis Zaubermühle – Das Mühlenlied der Edda als Sinnbild für die waltenden
Mächte des Schicksals das Eddalied „Grottasöngr“ mit einem sehr interessanten
Ergebnis, welches wir hier natürlich nicht vorweg nehmen möchten.
Thomas Lückewerth ruft uns Hermann Hendrich, den Mythenmaler
und Tempelkünstler aus dem 19./20. Jahrhundert in Erinnerung. Hendrichs
Gemälde wurden stark von Richard Wagners Opern, den deutschen Sagen und
Mythen, sowie von den Schriften Goethes, Walter von der Vogelweide und
Anderen beeinflußt. In den Jahren von 1901 bis 1926 baute er vier Hallen mit
Tempelcharakter, wovon heute noch zwei stehen.
Frank Cebulla untersucht den Zusammenhang von Runen und Ursprache
und stellt die Frage, worauf das Wesen der Großartigkeit der Runen beruht und
begibt sich dabei auch auf die Spuren der „Weißen Göttin“. Eine Frage, die so
gut wie nie gestellt wird und bis heute noch nie zufriedenstellend beantwortet
werden konnte.
Einen Beitrag der besonderen Art lieferte Romero E. Sotes unter
Zuhilfenahme von Winnie Puuh ab: Bastle Dir Deine eigene Gottesmaschine
oder: Natur, Religion und Naturreligion: Freiheit und Verantwortung lautet das
Thema, das etwas ungewöhnlich, aber sehr lesenswert ist.
Die Autorin Vicky Gabriel lehrt uns schamanisches Tanzen als Weg zur
Verbindung mit der Natur. Sie beschreibt dabei die Wege zur Trance, rituellen
Selbsterfahrung bis hin zum heiligen Kreis. Laßt uns tanzen!
Eine Mischung aus Selbsterfahrungsbericht und Begriffserläuterung liefert
uns Gerhard Popfinger in seinem Beitrag Die Visionssuche – Selbstfindung
und Initiation im Spiegel der Natur. Die Visionssuche ist ein indianisches
Übergangsritual, daß zur Initiation von Jugendlichen ins Erwachsenenalter
benutzt wird und immer mehr Eingang in die naturreligiöse Szene findet.
Den Abschluß dieses Buches bilden Buch- und CD-Rezensionen,
Autoreninfos, Termine für 2006 und Kontaktadressen. Alle diese Beiträge
wollen als Saat neue, fruchtbare Gespräche auslösen und Antithesen herausfordern.
Gott in uns!
Die Germanische Glaubens-Gemeinschaft
Ein Beitrag zur Geschichte völkischer Religiosität in der Weimarer Republik
von Daniel Junker
Akademische Reihe 1
EUR 10,00
Broschiert - BoD GmbH, Norderstedt
Erscheinungsjahr 2002
ISBN: 3831133808
ISBN-13: 978-3831133-80-2
Kurzbeschreibung
Die wissenschaftliche Untersuchung völkischer Religiosität in der Kaiserzeit oder der Weimarer Republik fand bis vor ein paar Jahren nur am Rande statt. Die vorliegende Studie untersucht dieses Phänomen am Beispiel der Germanischen Glaubens-Gemeinschaft (GGG). Die GGG ist eine der wichtigsten Gruppierungen dieses Spektrums in der Weimarer Republik und ihre Entwicklung steht stellvertretend für viele Gruppierungen dieser Art zur damaligen Zeit. Neben einer organisationsgeschichtlichen Darstellung behandelt das Buch auch die religiöse Praxis dieser Gruppe, ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus wird analysiert und die detaillierte Darstellung schafft es diesem, für uns heute so schwierigen Thema, Gestalt und Transparenz zu geben. Das Buch zeigt damit auch die im Religiösen liegenden Möglichkeiten auf. Eine Fundgrube für jeden an der Geistesgeschichte der Weimarer Republik Interessierten.
Mädchen und Frauen in der deutschen Jugendbewegung im Spiegel der historischen Forschung
von Christianne Kliemannel
Akademische Reihe 2
EUR 22,80
Broschiert - Verlag Daniel Junker
Erscheinungsjahr: 2006
184 Seiten
ISBN-10: 3938432055
ISBN-13: 978-3938432-05-1
Kurzbeschreibung
Dieses Buch beschäftigt sich mit den in der historischen Forschung zur deutschen Jugendbewegung weniger beachteten Mädchen und Frauen (weiblichen Jugendbewegung). Inhaltlich umfasst es die Rezeptionsgeschichte der weiblichen Jugendbewegung in dem Forschungszeitraum von 1912 bis 2003. Es legt die Wissensbestände und Entstehungshintergründe dar, in denen die jeweiligen Publikationen zur weiblichen Jugendbewegung entstanden sind, und arbeitet unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der modernen Geschlechterforschung den Wandel der Geschlechtersemantik in jenen Studien heraus und spezifiziert diese an den bereits in der Jugend-bewegung etablierten Weiblichkeitsvorstellungen der Kameradin, der bürgerlichen Frau und Mutter. Die Arbeit befindet sich daher im Schnittpunkt von Rezeptionsgeschichte, Wissenssoziologie und Geschlechterforschung. Auch wenn die Auswahl und Unterschiedlichkeit der Publikationen aus dem Forschungsgebiet der deutschen Jugendbewegung und ihrer weiblichen Mitglieder überschaubar sein mag, im Vergleich zur wissenschaftlichen Beachtung der männlichen Jugendbewegten, jedoch bergen diese für Experten und noch mehr für Einsteiger durchaus Überraschungen oder gar Enttäuschungen. Da sie, bis in die 1980er Jahre hinein vorwiegend aus androzentrischer Forschungsperspektive verfasst, die Mädchen und Frauen entweder marginalisierten oder unkritisch deren Weiblichkeitskonzepte analysierten. Dieses Buch ist somit mehr als eine Einführung bzw. Nachschlage-werk oder historische Aufarbeitung der diversen Publikationen zum Thema. Die Strukturierung der Studien nach Rezeptionsperioden veranschaulichen den Wandel und die Beständigkeit semantischer Muster hinsichtlich der Weiblichkeitsvorstellungen. Die besondere Leistung des Buches liegt darin, den Wandel der Geschlechtersemantik nicht nur in den untersuchten Publikationen und Studien, sondern auch in den weiblichen Selbstthematisierungen der jugend-bewegten Mädchen und Frauen herauszuarbeiten.
Über die Autorin
Christiane Kliemannel, M.A. (Pädagogik), Jahrgang 1981, studierte an der Universität Erfurt Erziehungs- und Religionswissenschaft. Zur Zeit promoviert sie an der Philosophischen Fakultät der Universität Erfurt zum Thema Religiöse Selbstthematisierung von Mädchen und Frauen in der deutschen Jugendbewegung.
Dänisches Heidentum
von Gudmund Schütte
Mit einem Vorwort von Kurt Oertel
EUR 17,80
Broschiert - Verlag Daniel Junker
Erscheinungsjahr: 2006
172 Seiten
ISBN: 3-938432-03-9
ISBN-13: 978-3-938432-03-7
Kurzbeschreibung
Dieses Buch des dänischen Philologen Gudmund Schütte (1872-1958) stellt einen Sonderfall dar. Das Augenmerk des Autors richtet sich vorrangig auf die „niedere“
Mythologie, da sie für den tatsächlichen Volksglaubenund die Alltagsreligion sehr viel aussagekräftiger ist, als es Göttergeschichten wären. Schütte kommt dabei zu einer weiteren modernen Erkenntnis: das Heidentum war eben keine dem Christentum vergleichbare
„Religion“, sondern eine spezifische und grundsätzlich ganz andere Form von Religiosität. Trotz des überschaubaren Umfangs präsentiert das Buch einen Reichtum an Einzelbeobachtungen, weswegen man es immer wieder zur Hand nehmen wird. Wenn dieser interessante Text nun erneut veröffentlicht wird, erreicht er heute eine Leserschaft, bei der das Interesse an den
vorchristlichen Traditionen Nordeuropas und damit den eigenen spirituellen Wurzeln im Vordergrund steht.
Seidhr Handbuch
Eine Einführung
von Hans Stucken
EUR 15,80
Broschiert - Verlag Daniel Junker
Erscheinungsjahr: 2006
116 Seiten
ISBN: 3-938432-04-7
ISBN-13: 978-3-938432-04-4
Kurzbeschreibung
Seidhr – ein magisches Wort aus alten Zeiten.
Es bezeichnet die magischen und schamanischen Praktiken der Germanen oder das, was viele dafür halten. Aber jenseits aller esoterischen Fantasien zeichnet der Autor Hans Stucken in diesem Buch ein realistisches und modernes Bild des Seidhr.
Dafür setzt er sich im ersten Teil mit den historischen Überlieferungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesem Thema auseinander und läßt seine, über die Jahre erworbene praktische Erfahrung in die Entwicklung eines Modells für eine neue Seidhr-Kultur einfließen.
Ein spannender Weg für den, der den Mut hat, ihn zu beschreiten.
Das heilige Fest
Rituale des traditionellen germanischen Heidentums in heutiger Zeit
von Fritz Steinbock
EUR 24,80
Broschiert - Verlag Daniel Junker
Erscheinungsjahr: 2004
ISBN: 3938432004
ISBN-13: 978-3-938432-00-6
Kurzbeschreibung
Traditionelles germanisches Heidentum ist auch in heutiger Zeit kein theoretischer Glaube, sondern eine Religion ritueller Praxis. In unseren Ritualen feiern wir den Kreislauf der Natur und des Lebens, danken den Göttern für ihre Gaben, begegnen ihnen und feiern mit ihnen ein heiliges Fest. Fritz Steinbock ist Journalist, Schriftsteller und der Hauptverantwortliche für das Ritualwesen im Verein für Germanisches Heidentum.
Er beschreibt nicht nur die jahreszeitlichen Feste des VfGH, die Feiern zu Geburt, Mündigkeit, Hochzeit und Bestattung, Rituale zu Ehren einzelner Götter und für verschiedene Lebenssituationen, Gebete, Weihungen und vieles mehr in praktischen Beispielen mit alten und neuen Texten, sondern erklärt auch die Geisteshaltungen und Motive, die hinter den Ritualen stehen, und gibt so einen Einblick in Wesen und Geist des germanischen Heidentums insgesamt. Denn der Geist heidnischer Religion ist der Geist des Rituals.
Am Anfang war die Kuh
Kurze Geschichten von Göttern und Menschen
von Fritz Steinbock
EUR 16,80
Broschiert - Verlag Daniel Junker
Erscheinungsjahr: 2005
196 Seiten
ISBN: 3938432012
ISBN-13: 978-3-938432-01-3
Kurzbeschreibung
In der Mythologie der Germanen beginnt die Geschichte des Kosmos mit einer Kuh. Sie steht auch am Anfang des Reigens von kurzen Geschichten, in denen sich die alten Götter aus Asgard aller Welt einmal aus etwas anderem Blickwinkel zeigen. Mit Biss und Humor treten sie aus dem Fackelschein mythischer Zeitlosigkeit direkt ins grelle Neonlicht unserer Gegenwart. Sie haben alte und neue Probleme zu lösen und schlagen sich mit der verrücktesten Spezies auf Mutter Erde, den Menschen, herum. Das war schon mit den Helden der Vorzeit schwer und ist heute nicht leichter geworden. Und gerade mit denjenigen, die ihre Wiederkehr am meisten freut, haben die Götter oft ihre liebe Not…
Fritz Steinbock mischt moderne Nacherzählungen traditioneller Mythen mit fantastischen und satirischen Kurzgeschichten, in denen er auf vergnügliche Art ein paar Einblicke in die Vielfalt des alten und neuen Heidentums gibt. Dabei spart er nicht mit Selbstironie und Kritik an den Irrwegen, die manche gehen. Er zeigt aber auch, was die Heiden von heute bewegt, und stößt Türen in eine Welt auf, in der Mephistopheles nur ein Pudel ist, ein Rabe den Durchblick hat und ein Kind auf dem Schaukelpferd tiefer blickt als Philosophen und Priester auf hohem Ross…
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